Finals Tag 5

02.06.2018
Zum Ende der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2018 wurde es im 14. und damit letzten Abschnitt noch ein letztes Mal richtig heiß, die Sportlerinnen und Sportler warfen jede noch verfügbare Reserve in das Berliner Becken und verlangten sich alles ab.

400m Freistil:
Nach 4:29,35 Minuten konnte Delara Ditterich im Jahrgang 2005 ein letztes Mal die Faust in die Luft strecken und über ihren Sieg jubeln. Die Schwimmerin von der SG EWR Rheinhessen Mainz war damit bei diesen DJM zum fünften Mal erfolgreich und dominierte damit die mittleren bis langen Freistil- und Lagen-Strecken in ihrem Jahrgang.
Ein äußerst spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bis zum letzten Zug, lieferten sich Marlene Blanke (SG Neukölln Berlin) und Lara Seifert (SC Chemnitz) im Jahrgang 2004. Bis zum Anschlag war nicht klar wer gewinnen wird, am Ende zeigte ein Blick auf die Anzeigetafel 0,03 Sekunden Vorsprung für Lara Seifert an und so gewinnt sie nach den 200m auch die 400m Freistil mit einer Zeit von 4:21,38 Minuten.
Die Überraschung bei den Damen gelang Henriette Freyer (Jg. 2003) von der DLRG Weimar. Die sechste nach den Vorläufen rettete nach einem beherzten Angang ihren hart erarbeiten Vorsprung, in 4:23,54 Minuten vor allen Favoritinnen, ins Ziel und freute sich sichtlich über ihren ersten Deutschen Jahrgangsmeistertitel.
Ausdauer bewies wieder einmal Giulia Goerigk von der SG Regio Karlsruhe bei ihrem Sieg in 4:20,27 Minuten. Zu den Titeln über 200m und 800m Freistil und 400m Lagen kommt nun auch der über die 400m Freistil.
Eine etwas deutlichere Entscheidung gab es bei den Damen im Jahrgang 2001. Hier siegte Yara Sophie Hierath vom SC Magdeburg mit knapp drei Sekunden Vorsprung in der Tagesbestzeit von 4:17,74 Minuten.

Yara’s Vereinskollege Kiran Winkler eröffnete das Finale der jüngsten Herren (Jg. 2004) mit einem deutlichen Sieg in 4:11,79 Minuten und sicherte sich damit seinen fünften Finalsieg nach 100m und 200m Freistil sowie 200m und 400m Lagen.
Noch einen Meistertitel mehr hat, nach seinem Finale, Silas Beth von der SG Schwartau auf dem Konto. Er konnte in starken 4:02,63 Minuten das Finale im Jahrgang 2003 gewinnen und so, mit den Siegen über 200m-, 800m-, 1500m Freistil, sowie 200m und 400m Lagen, eine beeindruckende Dominanz aufweisen.
Für Sven Schwarz (Jg. 2002) von den Wasserfreunden 98 Hannover fiel im Finale endlich die Schallmauer von 4 Minuten. Bei seinem Sieg in 3:59,58 Minuten verschaffte er sich einigen Vorsprung vor den Verfolgern und feierte seinen dritten Sieg dieser Meisterschaften.
Ein aufreibendes Herzschlag-Finale boten die Männer des Jahrgangs 2001. Erst auf der letzten Bahn gelang es Lukas Märtens vom SC Magdeburg sich abzusetzen und in 3:56,80 Minuten die Goldmedaille zu gewinnen.
In der schnellsten Zeit des Tages gewann Aaron Schmidt von der SG Neuss im Jahrgang 2000 und verbesserte mit 3:54,28 Minuten seine Zeit aus dem Vorlauf um mehr als 8 Sekunden. Es ist nach 800m Freistil sein zweiter Titel.

200m Brust:
Am letzten Tag wurden auch die Brust-Schwimmerinnen –und Schwimmer auf ihre Ausdauer geprüft und sie enttäuschten nicht. Die Hitze der Endläufe sollte der der Hallentemperatur in nichts nachstehen.
Die jüngste Siegerin über diese Strecke kommt in diesem Jahr von der SG Essen und heißt Maxi Piontek, sie gewann in 2:39,77 Minuten ihr erstes Gold.
Ihre ein Jahr ältere Teamkollegin Isabell Droll zog direkt nach, gewann auch ihr Finale in 2:38,75 Minuten und machte damit die drei Siege über alle Brust-Strecken perfekt.
Vom VfL Waiblingen kommt in diesem Jahr die Jahrgangsmeisterin des Jahrgangs 2003. Kim Emely Herkle fügte ihrem Sieg über 100m Brust am Vortag noch einen Weiteren, in einer Zeit von 2:31,35 Minuten, hinzu.
Denkbar knapp verpasste Malin Grosse von der SGS Hannover im folgenden Finale (Jg. 2002) den Deutschen Jahrgangsrekord um nur 0,5 Sekunden, freute sich aber dennoch über ihre dritte Goldmedaille in 2:29,99 Minuten.
Eine weitere Athletin, die über alle drei Brust-Strecken siegen konnte, ist Anna Elendt aus dem Jahrgang 2001. Die Schwimmerin vom DSW 12 Darmstadt lieferte in 2:31,01 Minuten die Bestzeit des Finals ab.
Der erste Jahrgangsmeistertitel (Jg. 2004) für die Herren über 200m Brust ging nach einem spannenden Rennen in 2:28,55 Minuten an Mathis Schönung von der SG EWR Rheinhessen Mainz. Für Schönung ist er der dritte Sieg bei diesen Meisterschaften.
Den zweiten Platz nach dem Vorlauf verwandelte Fabio Stief (Jg. 2003) vom SC Neustadt Weinstraße nach 2:26,23 Minuten in einen ersten Platz im Finale und gewann verdient seine erste Goldmedaille.
Im Jahrgang 2002 konnte sich Phillip Kress vom SV Poseidon Eppelheim im Finale gegen die Konkurrenz durchsetzen und gewann in 2:19,74 seinen dritten Titel.
Im vorletzten Brust-Finale der Männer konnte sich der Hamburger Sebastian Schulz (Jg. 2001, 2:22,49 Minuten) an die Spitze seines Jahrgangs schwimmen und diese Leistung vergolden.
Seine Spitzenposition aus den Vorläufen konnte Lucas Matzerath, mit über 7 Sekunden Vorsprung, im Finale deutlich behaupten und gewann in 2:17,74 Minuten seinen zweiten Titel.

50m Rücken:
Die Sprintrennen der Rücken-Lage bildeten den finalen Abschluss der DJM 2018 und die Post ging, wie zu erwarten war, ab!
Direkt im ersten Finale wackelte der Deutsche Jahrgangsrekord für die 13-jährigen Damen gewaltig. Lucie Mosdzien vom SV Halle/Saale lag in 30,05 Sekunden nur 0,04 Sekunden darüber, konnte aber trotzdem über ihren dritten Rücken-Titel jubeln.
Sprintspezialistin Amelie Zachenhuber vom SC Prinz Eugen München erwischte im darauffolgenden Finale den besten Anschlag und konnte ihrem Siegen über 50m und 100m Schmetterling und Freistil nun auch den über 50m Rücken in 29,94 Sekunden hinzufügen.
Die schnellste Zeit aller Damen gab es im Jahrgang 2003, geschwommen von Sirintana Beune vom Swimteam HedDos in 29,10 Sekunden, dies bedeutete Gold.
Das sage und schreibe siebte Gold erschwamm sich im Finale des Jahrgangs 2002 Maya Tobehn vom Berliner TSC. Sie ist damit die erfolgreichste Starterin bei diesen DJM!
Für den krönenden Abschluss der Damen-Wettkämpfe sorgte einmal mehr Barbara Schaal. Die in Heidelberg trainierende Sportlerin vom SV Gelnhausen 1924 siegte zum vierten Mal in 29,21 Sekunden.
Auch für die Männer ging es in die letzten Finals einer spannenden Schwimm-Woche.
Den Anfang machte Ben Jope vom SC Chemnitz, er sprintete in 28,67 Sekunden zum Sieg im Jahrgang 2004.
Nils Miedler (Jg. 2003) vom SSF Singen schloss sich an und verteidigte in 27,31 Sekunden erfolgreich seine Führungsposition aus dem Vorlauf.
Alle drei Rücken-Titel konnte sich als Einziger Andreas März (Jg. 2002) von der SG Stadtwerke München sichern, er gewann das Finale in 27,05 Sekunden.
In den beiden ältesten Jahrgängen konnten sich Marvin Dahler (2001) von der SSG Reutlingen Tübingen und Michael Schäffner (2000) vom SC DHfK Leipzig in 26,26 bzw. 25,76 Sekunden gegen die anderen Athleten durchsetzen und die Goldmedaille erringen.

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