Neues Jahr, neues Glück!

29.05.2018
Seit heute morgen, auch dieses Jahr wieder, ist die wunderschöne Hauptstadt Gastgeber für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen. Bei hochsommerlichen Temperaturen erwarten wir ebenfalls heiße Wettkämpfe der rund 1400 Schwimmerinnen und Schwimmer um Titel, Rekorde und die Qualifikationszeiten für die YOF (Youth Olympic Games), die dieses Jahr in Buenos Aires stattfinden.

200m Schmetterling:
Die Damen eröffneten die Veranstaltung direkt mit einer der härtesten Strecken.
Hier verspricht nach den Vorläufen vor allem das Finale im Jahrgang 2001 spannend zu werden. Die Vorjahressiegerin Emily Charlotte Feldvoss (SC Magdeburg) konnte sich zwar in 2:18,53 zunächst durchsetzen, allerdings folgen ihr innerhalb von 0,8 Sekunden drei Konkurrentinnen, die sicherlich versuchen werden, eine Titelverteidigung zu verhindern.
Die schnellste Vorlaufzeit kommt allerdings aus dem Jahrgang 2003. Idil Güven von der SG Essen qualifizierte sich in 2:18,44, rund drei Zehntel schneller als die Vorjahressiegerin Rosalie Kleyboldt vom SC Wiesbaden, mit der schnellsten Zeit aller Vorläufe für ihr Jahrgangsfinale.
Im Jahrgang 2002 konnte sich Madlen Wendland von der SG Rethen Sarstedt in 2:21,17 als Schnellste für das Finale qualifizieren, im Jahrgang 2004 schaffte dies Lilli Gerth von der TSV Bad Saulgau in 2:20,33. Im jüngsten Jahrgang wird Delara Ditterich, startend für die SG EWR Rheinhessen-Mainz, das Feld mit ihrer Vorlaufzeit von 2:25,70 in das Finale führen.
Bei den Herren wurden ebenfalls in 6 spannenden Vorläufen die Finalplätze ausgeschwommen. Im jüngsten Jahrgang 2004 konnte sich Philipp Maurice Weber vom SV Halle/Saale mit einer Zeit von 2:11,46, mit mehr als dreieinhalb Sekunden Vorsprung vor seinen Konkurrenten, die Bahn 4 im Finale sichern. Kirill Lammert vom SC Delphin Lübeck sicherte sich in 2:11,38 die schnellste Vorlaufzeit und wird somit den Jahrgang 2003 in das Finale führen.
Im Jahrgang 2002 schaffte dies Alexander Eich von der 1. Dresdener SG in 2:08,20. In weniger als vier Zehntelsekunden Abstand folgen ihm allerdings zwei weitere Athleten, die sicherlich auch auf dem Podium ganz oben stehen möchten.
Ein ähnliches Bild bietet sich im Jahrgang 2001, hier drängten sich die ersten drei Schwimmer innerhalb von einer halben Sekunde. Vorerst durchsetzen konnte sich Patrick Heller von den Wasserfreunden Spandau 04 in 2:07,67, jetzt gilt es die Position im Finale zu verteidigen.
Tagesschnellster war mit Aaron Schmidt ein Starter aus dem ältesten Jahrgang 2000. Der Schwimmer der SG Neuss konnte sich knapp mit 0,03 Sekunden Vorsprung in 2:04,74 an die Spitze des Feldes setzen.

100m Freistil:
Auch die Sprintathleten durften heute morgen ihr Können unter Beweis stellen.
Im Jahrgang 2005 bei den Damen blieb Maya Rainer vom TSV Vaterstetten direkt unter der Schallmauer von einer Minute und setzte sich 59,98 an die Spitze für das Finale ihres Jahrgangs. Für das darauffolgende Finale des Jahrgangs 2004 sicherte sich Amelie Zachenhuber vom SC Prinz Eugen München die schnellste Bahn in einer Zeit von 58,23.
Im Jahrgang 2003 schwamm Kim Kristin Krüger von der SG Dortmund in 57,70 die schnellste Vorlaufzeit. Das Finale des Jahrgangs 2002 wird von der schnellsten Frau der Vorläufe angeführt. Maya Tobehn vom Berliner TSC schwamm in 56,79 Sekunden dem Feld davon und wird diesen Platz heute Nachmittag sicher verteidigen wollen.
Von der 1. Dresdener SG kommt mit Alexandra Arlt die schnellste Frau des Jahrgang 2001. 57,99 Sekunden stehen für sie zu Buche.
Bei den Herren ging genau wie bei den Damen über die 100 Freistil die berühmte Post ab und wir konnten schon einige vielversprechende Zeiten beobachten.
Das erste Herren-Finale wird heute Nachmittag von Philipp Maurice Weber vom SV Halle/Saale angeführt. Er konnte sich nach 200 Schmetterling auch für das Finale des Jahrgangs 2004 über 100 Freistil als schnellster in 55,36 qualifizieren.
In 53,17 Sekunden setzte sich Josif Miladinov vom SV Gera in den Vorläufen an die Spitze des Jahrgangs 2003, Louis Dramm von den Dresdener Delphinen tat es ihm mit einer Zeit von 52,65 im Jahrgang 2002 gleich.
Rafael Miroslaw (2001) von der SG HT 16 schwamm in 50,52 die schnellste Zeit des Vormittags bei den Herren und ließ dabei sogar den im Jahrgang 2000 startenden Peter Varjasi (SG Mittelfranken) mit 51,03 vorerst hinter sich. Im Finale dürfte allerdings von bei Athleten noch eine Steigerung zu erwarten sein.

100m Brust:
Bei den gezeigten Vorlaufleistungen sind auch hier knappe und packende Finals zu erwarten!
Bei den jüngsten Teilnehmerinnen schwamm Maxi Piontek von der SG Essen in 1:15,78 die schnellste Zeit, die ein Jahr ältere Kellie Messel von der SG Mittelfranken schaffte dies in 1:14,18 Minuten.
Das Finale im Anschluss wird von Zoe Vogelmann (1:11,61) aus Heidelberg angeführt. In den beiden ältesten Jahrgängen konnten sich Malin Grosse (2002) von der SGS Hannover und Anna Elendt vom DSW 12 Darmstadt sich in 1:10,72 bzw. 1:09,62 Minuten gegen die anderen Athletinnen durchsetzen.
Bei den Herren wurden in 9 spannenden Vorläufen die Finalplätze ausgeschwommen und so wird Mathis Schönung (1:08,34) von der SG EWR Rheinhessen mit den anderen Schwimmern des Jahrgangs 2004 die 100m Brust-Finals der Herren eröffnen.
Im Folgenden werden dann Josef Miladinov (SV Gera), Philip Kress (SG Poseidon Eppelheim) und Sebastian Schulz (SGS Hamburg) versuchen ihren ersten Platz in den Jahrgängen 2003, 2002 und 2001 aus dem Vorlauf zu verteidigen.

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