Vormittag Tag 2

30.05.2018
Auch am zweiten Wettkampftag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen wurden von den Athleten bereits im Vorlauf wieder starke Leistungen erbracht, welche Lust auf die Finals am Nachmittag wecken und Spannung versprechen!

400m Lagen:
Gestern eröffneten die Damen über 200m Schmetterling den Wettkampftag. Heute taten sie dieses erneut über eine nicht weniger kräftezehrende Strecke, die 400m Lagen. Als jüngste Ausdauer-Spezialistin qualifizierte sich Delara Ditterich von der SG EWR Rheinhessen Mainz als Schnellste für ihr Jahrgangsfinale in 5:08,77. Nach ihrem Jahrgangsmeistertitel gestern über 800m Freistil wird sie heute sicher nach einer zweiten Goldmedaille streben. Im Jahrgang 2004 konnte sich Chiara Klein vom Schwimm-Team Potsdam in 5:01,77 mit knapp sieben Sekunden Vorsprung als Schnellste für das Finale qualifizieren. Im Jahrgang 2003 schaffte dies Zoe Vogelmann vom SV Nikar Heidelberg in einer Zeit von 5:01,92. Mit Vorjahressiegerin Rosalie Kleyboldt könnte es hier im Finale ein spannendes Duell geben. Die schnellste Vorlaufzeit kommt aus dem Jahrgang 2002. Pia-Sophie Berndt vom Schwimm-Team Potsdam qualifizierte sich in 5:00,99 für ihr Jahrgangsfinale. Verfolgt wird sie von der Titelverteidigerin Giulia Goerigk von der SG Regio Karlsruhe mit dem minimalen Abstand von 0,1 Sekunde. Auch hier wird es spannend! Für das darauffolgende Finale des Jahrgangs 2001 sicherte sich Emelie Schnagl von der SSG Saar Max Ritter die schnellste Bahn in einer Zeit von 5:01,62.

Bei den Herren wurden in sieben spannenden Vorläufen die Finalplätze ausgeschwommen und so wird der gestrige Jahrgangsmeister über 100m Freistil, Kiran Winkler (4:49,18) vom SC Magdeburg, mit den anderen Schwimmern des Jahrgangs 2004 die 400m Lagen-Finals der Herren eröffnen und seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Hier qualifizierte sich als zweitschnellster Philipp Maurice Weber vom SV Halle/Saale als frischgebackener Titelträger über 200m Schmetterling. Der Abstand der beiden nach dem Vorlauf beträgt lediglich zwei Sekunden. Für das darauffolgende Finale des Jahrgangs 2003 sicherte sich Jannik Fraatz vom SCW Eschborn die schnellste Bahn in einer Zeit von 4:48,25. Die Mission Titelverteidigung steht für Andreas März (2002) von der SG Stadtwerke München auf dem Plan. Er schwamm in seinem Jahrgang die schnellste Vorlaufzeit in 4:41,43. In den beiden ältesten Jahrgängen konnten sich Robert Clauß (2001) von der SSG Leipzig und Sebastian Aurelius Beck (2000) vom SV Würzburg sich in 4:37,37 bzw. 4:34,42 Minuten gegen die anderen Athleten durchsetzen.

50m Schmetterling:
Auch auf den knackigen 50m Schmetterling wurde am Morgen von den Athleten und Athletinnen einiges geboten! Nur wenige Sekundenbruchteile zwischen den einzelnen Zeiten versprechen packende Rennen in den Finals. Bei den jüngsten Teilnehmerinnen schwamm Katharina Zwing von der SSG Saar Max Ritter in 29,21 Sekunden die schnellste Zeit. In 28,14 Sekunden setzte sich Amelie Zachenhuber vom SC Prinz Eugen München als Siegerin des Vorjahres in den Vorläufen an die Spitze des Jahrgangs 2004, Siritana Beune vom Swimteam HedDos tat es ihr mit einer Zeit von 28,41 im Jahrgang 2003 gleich. In den beiden ältesten Jahrgängen konnten sich Maya Tobehn (2002) vom Berliner TSC und Mareike Ehring (2001) vom Vfl Gladbeck in 27,56 bzw. 28,29 Sekunden gegen die anderen Athletinnen durchsetzen. Beide sind die Titelverteidigerinnen des Vorjahres.

Bei den Herren wird Louis Schubert vom SSV Leutzsch das Finale der jüngsten Sprinter anführen. Er qualifizierte sich in 26,86 Sekunden als Schnellster für das Finale des Jahrgangs 2004. Nach seinem gestrigen Titel über 100m Freistil konnte sich Josif Miladinov (SV Gera) auch heute in 25,19 Sekunden als Schnellster des Jahrgangs 2003 für das Finale qualifizieren. Für das darauffolgende Finale des Jahrgangs 2002 sicherte sich Louis Dramm von den Dresdener Delphinen die schnellste Bahn in einer Zeit von 25,77. Im Jahrgang 2001 bahnt sich möglicherweise der erste Altersklassenrekord der Veranstaltung an. Luca Nik Armbruster von der SG Dortmund hält diesen bereits für die 3 Jahrgänge unter ihm und war letztes Jahr schneller als der Rekord, den es heute zu brechen gilt. Im Vorlauf reichte eine 24,44 für die Qualifikation als Schnellster. Der älteste Jahrgang 2000 wird von Emre Demirdas von der SG Bayer ins Finale geführt. Seine Zeit: 25,15 Sekunden.

200m Rücken:
Das Finale über die längste Rücken-Strecke wird mit Lucie Mosdzien vom SV Halle/Saale auf Bahn vier gestartet. Lucie qualifizierte sich in starken 2:18,22 als Schnellste und blieb damit weniger als eine Sekunde über dem deutschen Altersklassenrekord. Im Jahrgang 2004 konnte sich Celine Wolter von der 1. Dresdener SG mit einer Zeit von 2:22,48 vor ihren Konkurrentinnen die Bahn vier im Finale sichern. In den Folgenden werden dann Kim Kristin Krüger (SG Dortmund), Giulia Goerigk (SG Regie Karlsruhe) und Sophia Beckers (SG Essen) versuchen, ihre ersten Plätze in den Jahrgängen 2003, 2002 und 2001 aus dem Vorlauf zu verteidigen. Interessant wird dabei das direkte Duell zwischen Goerigk und Tobehn im Jahrgang 2002, die sich im Vorlauf nur um 0,08 Sekunden unterschieden.

Bei den jüngsten Herren (Jg. 2004) schwamm Anton Zeno Rauch vom Potsdamer SV in 2:18,38 die schnellste Zeit. Der ein Jahr ältere Ole Mats Eidam vom Potsdamer SV schaffte dies in 2:10,20 Minuten. Für das darauffolgende Finale des Jahrgangs 2002 sicherte sich Andreas März von der SG Stadtwerke München die schnellste Bahn in einer Zeit von 2:11,87. In den beiden ältesten Jahrgängen konnten sich Lukas Märtens (2001) vom SC Magdeburg und Benjamin Campell-James (2000) aus München in 2:04,65 bzw. 2:06,57 Minuten gegen die anderen Athleten durchsetzen.

800m Freistil Herren:
Den Lauf mit den schnellsten Herren über diese Strecke erwarten wir mit Spannung im Finalabschnitt am heutigen Nachmittag.

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