Tag 1 der DJM 2019: Junge DSV-Talente bringen das Berliner Wasser zum Kochen

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Deutsche Jahrgangsrekorde, spannende Rennen und Überraschungssieger – so endet der erste Tag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin und macht Lust auf mehr.

Am Nachmittag stand zunächst die lange und kräftezehrende Schmetterlingsstrecke an. Über 200m Schmetterling der Damen zeigte besonders Lillie Gerth (TSV Bad Saulgau, Jg.2004) ihr Können und lieferte in 2:16,16 die schnellste Zeit der Finals ab. Auch die ältere Konkurrenz ließ sie dabei hinter sich.

Die Männer folgten über 200m Schmetterling mit zwei Deutschen Altersklassenrekorden. Franz Ahnert (Erfurter SC) unterbot den alten Rekord im Jahrgang 2006 mit einer Zeit von 2:10,90. Louis Schubert tat es ihm gleich und ließ mit seiner Rekordzeit von 2:02,96 den Zweitplatzierten in seinem Jahrgang deutliche 7 Sekunden hinter sich und schickte ein Ausrufungszeichen in Richtung der älteren Jahrgangsmeister.

Anschließend machten sich die Sprinterinnen bereit und zeigten ihr Können auf den 100m Freistil. Schnellste an diesem Abend war Maya Tobehn (Berliner TSC, Jg.2002), die bereits für die JEM über drei Strecken nominiert ist. Mit 55,44 schwamm sie persönliche Bestzeit und blieb noch einmal deutlich unter der geforderten JEM-Norm von 56,40. Die SG Dortmund überraschte mit einem Triple- Sieg in den Jahrgängen 2007, 2006 und 2005. Karla Heßmann (2007), Celina Springer (2206) und Angelina May Hermann (2005) konnten alle in persönlichen Bestzeiten die Goldmedaille gewinnen. Bei den Männern dominierte Rafael Miroslaw (DSV) im Jahrgang 2001, der sowohl für die JEM als auch für die Staffel bei der WM in Gwangju nominiert ist und blieb mit 50,15 nur knapp über seiner Bestzeit.

Bei den 100m Brust der Frauen steigerte Kellie Messel (SG Mittelfranken, Jg.2004) nochmal ihre starke Vorlaufzeit und war mit 1:10,05 die schnellste Dame des Finalabschnittes. Damit blieb sie zwar unter der geforderten JEM-Norm, allerdings erst nach dem Qualifikationszeitraum.

Den krönenden Abschluss des ersten Finaltages gaben die Männer über 100m Brust. Phillip Kress (SG Poseidon Eppelheim, Jg. 2002), der auch zum JEM-Aufgebot gehört, war in 1:04,89 der Schnellste des Abends.

Im Vorlaufabschnitt wurden bereits die 800m Freistil der Damen in Zeitläufen entschieden. Im Jahrgang 2002 setzte sich die JEM-Qualifikantin Marlene Sandberg (SSC Berlin-Reinickendorf) in 8:53,52 durch und blieb nur knapp über ihrer Bestzeit, die sie im April in Stockholm aufgestellt hatte.

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